Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae)



Lebensweise:

Die Gelbbindige Furchenbiene ist mit 14 mm Länge recht klein und schlank, außerdem hat sie am Hinterleib ockergelb Querstreifen. Die männlichen Drohnen sind schlanker und haben deutlich größere Fühler als die weiblichen Bienen.

Futtersuche:

Gelbbindige Furchenbienen bevorzugen Korbblütler wie Löwenzahn, Zinnien oder Asten.

Aktivität:
Die weiblichen Bienen sind von Ende April bis Ende September, in warmen Jahren auch bis in den Oktober hinein aktiv. Die Drohnen erscheinen im Juni.

Wichtig:
Gelbbindige Furchenbienen bauen ihre Erdnester in trockenen Böden, gern auch im trockenen Rasen oder auf einer entsprechenden Blumenwiese. Sie betreiben eine eigenwillige Brutpflege: Mehrere befruchtete Weibchen tun sich nach der Überwinterung zu einer Kolonie mit einer Königin und mehreren Arbeiterinnen zusammen. Schlüpfen die Brut, ist die Zusammenarbeit aber beendet, die Königin vertreibt ihre Arbeiterinnen, die dann als Solitärbienen allein nisten.