Gartenhummel

Die Gartenhummel wird auch Bombus lucorum genannt.


Göße:
• Arbeiterinnen: 11-16mm
•Drohnen: 13-15mm
•Königin: 18-26mm

Merkmale:
• Pelzig behaarter Körper
•Jeweils ein gelber Querstreifen an der Vorder- und Hinterseite der Brust sowie an der Vorderseite des Hinterleibs, ansonsten überwiegend schwarz mit weißem Hinterteil
•Länglicher Kopf und langer Saugrüssel

Lebensraum
Waldränder, Gärten, Parks

Nest
Brutzellen aus Wachs in Erdhölen, verlassene  Nester von Säugetieren oder Mauerhöhlen

Nahrung
Verschiedene Pflanzen

Lebensweise
In Staaten aus bis zu 120 Tieren (eusoziel)

Beobachtungszeit
März-August

Helfer der Landwirte
Hummeln spielen bei der Bestäubung von Pflanzen eine wichtige Rolle. Sie vertragen kühles Wetter besser als die meisten anderen Bienen und sind deshalb schon zeitig im Frühjahr unterwegs. Weil sie sehr fleißig sind und auch große Blüten besuchen, werden Hummeln oft in Gewächshäusern zur Bestäubung von Nutzpflanzen eingesetzt.

Können Hummeln stechen?
Wie bei allen Bienen können auch bei den Hummeln nur die weiblichen tiere stechen, die männlichen haben keinen stachel. Hummeln sind friedliche Tiere und wehren sich nur selten, etwa wenn ihr Nest angegriffen wird.

Gibt es Hummelhonig?
Aus Blütennektar können auch die Hummeln Honig herstellen- allerdings nur in sehr geringen Mengen. Da Hummelvölker im Gegensatz zu Honigbienenvölker nicht überwintern, müssen sie keine großen Vorräte anlegen. Deshalb gibt es für uns Menschen keinen Hummelhonig.